16.04.2018 | Neuigkeiten & Interviews

„Virtual Reality – here we go“


Das Start-up R3DT (Rüdenauer 3D Technology GmbH) entwickelt und vermarktet Virtual Reality-Software für Anwender im Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen ist als Spin-off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) heraus gegründet worden und sitzt derzeit mit fünf festen Mitarbeitern in der Karlsruher Technologiefabrik. Wir haben mit Andreas Rüdenauer (Managing Partner und Gründer) und Achim Schneider (Managing Partner und Investor) über den Werdegang des Start-ups gesprochen.

Achim Schneider und Andreas Rüdenauer von R3DT.

 

Was habt ihr entwickelt? Was ist eure „Erfindung“?

Andreas: Das benutzerfreundlichste Virtual Reality-Tool für industrielle Planungsprozesse und Produktpräsentationen! Hierfür haben wir die VR-Software Cross Connected entwickelt, mit der Nutzer „auf Knopfdruck“ ihre 3D-CAD-Daten von Produkten, Fertigungslinien oder Montagearbeitsplätzen in den virtuellen Raum laden können. Das Ergebnis ist ein realistisches, interaktives Erlebnis: Der virtuelle Prototyp kann im Maßstab 1:1 „wie in echt“ begutachtet werden, man kann intuitiv mit den bloßen Händen am Modell arbeiten, es mit Kollegen besprechen oder von Kunden frühzeitig abnehmen lassen. Das geht super einfach, jeder kann es schnell und überall bedienen. Controller oder teure Schulungen werden überflüssig.

 

Was war die treibende Kraft hinter eurer Entwicklung? 

Achim: Ich denke, die treibende Kraft ist Andreas selbst mit seinem Background als Maschinenbau-Ingenieur!

Andreas: Entscheidend war die Verfügbarkeit der Consumer Hardware von Oculus Rift und anderen, sowie Leap Motion und entsprechende PCs, die den Einsatz der bereits bewährten Virtual Reality-Technologie in der breiten Masse erschwinglich machen.

 

Was waren auf eurem bisherigen Weg die größten Hindernisse, die ihr überwinden musstet?

Beide: Berge von Papier in Form von Verträgen.

 

Gab es einen Moment, in dem ihr ans Aufhören gedacht habt?

Achim: Nein. Markt und Wille sind da, den richtigen Weg werden wir also finden!

 

Wenn ihr zurückblickt: Was habt ihr bislang gelernt? Könnt ihr anderen Start-ups schon Tipps geben?

Andreas: Prüft zu Beginn, aber auch immer wieder an Weggabelungen, was es sonst an Innovationen gibt, und entscheidet Euch für eine Richtung, die später noch Alternativen zulässt.

 

Was versprecht ihr euch von der Teilnahme auf der Hannover Messe? 

Achim: Wir hoffen auf gute Gespräche mit potenziellen Anwendern, passenden Geldgebern und Kollegen aus anderen Startups.

 

Gibt es Menschen, die ihr unbedingt treffen wollt? Beispielsweise andere Start-ups, mittelständische Unternehmer, Berater oder Kapitalgeber?

Achim: First things first: Jeden Messetag zehn Top-Manager aus dem Maschinen- und Anlagenbau zu treffen, wäre eine feine Sache.

 

Was sind eure nächsten Ziele?

Andreas: Wir möchten die Schwelle der ersten 50 Industriekunden erreichen und mit einer großen Seed-Finanzierungsrunde die Basis für weiteres Wachstum legen.

 

Vielen Dank! Und schon jetzt viel Erfolg auf der Hannover Messe!

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