13.04.2017 | Neuigkeiten & Interviews

„Unsere Idee hat Potential!“


Kinemic entwickelt neuartige Interaktionslösungen für digitale Geräte und präsentiert sich vom 24. bis 28. April am EY-Stand auf der Hannover Messe. Kinemic-Mitgründer Marcus Georgi über das Potential von Gesten in der Industrie.

Kinemic_Marcus Georgi

Marcus Georgi von Kinemic.

 

Was bietet Kinemic seinen Kunden an?

Marcus: Wir bieten Lösungen zur Steuerung digitaler Geräte mittels Gesten und AirWriting. Dabei nutzen wir Wearables, also tragbare Computertechnologien, um die Bedienung von PCs, Terminals, Smart Glasses und Smart Watches zu vereinfachen und in den verschiedensten Umgebungen möglich zu machen.

Was ist das Neue an eurer Entwicklung und wem nutzt sie?

Marcus: Wir haben uns intensiv mit dem Thema Biosignale für die Mensch-Maschine-Interaktion beschäftigt und dabei entdeckt, dass für Geräte wie SmartGlasses und SmartWatches noch keine etablierten Eingabemodalitäten existieren. Hier sehen wir großes Potential für unsere Software zur Gestensteuerung. Das System kann aber auch in vielen anderen Situationen eingesetzt werden kann, etwa um Terminals aus der Ferne oder ohne Handschuhe zu bedienen. Für die Industrie ist die Anwendung in den Bereichen Wartung, Qualitätssicherung und Produktion sehr interessant.

Musstet ihr mit Hindernissen kämpfen?

Marcus: Unsere Technologie ist neu – daher mussten wir immer wieder alte Denkweisen aufbrechen, um den kreativen Prozess für neue Konzepte anzustoßen. Aber mit den richtigen Partnern hat das selbst in traditionellen Branchen und Unternehmen sehr gut funktioniert. Eine andere Hürde war die Finanzierung – aber auch hier haben wir Rückenwind bekommen: Bereits zu Beginn unserer Förderung durch das BMWi im Exist-Forschungstransfer wurde uns von außen bestätigt, dass unsere Idee Potential hat. Dieser Eindruck wurde weiter verstärkt, als wir im Rahmen der CeBit 2016 das erste Mal mit unserer Lösung an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Was würdet ihr anderen Start-ups raten?

Marcus: Unbedingt frühzeitig Kontakt zu potentiellen Kunden aufnehmen! Das hat uns und unsere Entwicklung immens voran gebracht. Ihr Feedback konnten wir direkt in die Entwicklung einfließen lassen und so die ersten Hürden frühzeitig abbauen. Außerdem hat uns die Begeisterung der anderen für unsere Idee nachhaltig bestärkt und motiviert.

Was versprecht ihr euch von der Teilnahme auf der Hannover Messe?

Marcus: Messen sind für uns ein wichtiges Instrument, um potentielle Kunden und Partner kennenzulernen – Unternehmer aus dem Mittelstand, aber auch größere Unternehmen. Das erhoffen wir uns auch von der Hannover Messe. Aber auch der Ideenaustausch mit anderen Ausstellern und natürlich Start-ups ist immer beflügelnd für die eigenen Ziele und nächsten Schritte.

Und wie geht es weiter - was sind eure nächsten Schritte?

Marcus: Zurzeit erproben wir unser System zusammen mit einigen Partnern und Kunden im Rahmen von Pilotprojekten und Demonstratoren. Darüber hinaus arbeiten wir mit Hochdruck an einem Software Development Kit, um die Integration zu vereinfachen. Bis zu seiner Fertigstellung bieten wir Interessenten ein Evaluationspaket an, um ihnen schon jetzt die Möglichkeit zu geben, erste Erfahrungen mit unserem System zu sammeln.

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