19.04.2017 | Neuigkeiten & Interviews

„Schwierige Zeiten haben uns stärker gemacht.“


Der IoT-Plattform-Anbieter com2m präsentiert sich vom 24. bis 28. April am EY-Stand auf der Hannover Messe. Geschäftsführer Dr. Martin Peters spricht im Interview über seine Leidenschaft für das Internet of Things und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Dr. Martin Peters von com2m.

 

Wie heißt euer Start-up und was genau macht ihr?

Martin: Wir sind die com2m GmbH, ein Start-up aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Auf Basis unserer IoT-Plattform erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden neue digitale Services und Geschäftsmodelle im Sinne des IoT.

Was ist das Neue an eurer Entwicklung und welche Vorteile bietet sie?

Martin: Wir sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit individuelle IoT-Lösungen zu entwickeln. Unsere IoT-Plattform dient dabei als Grundlage und bietet unseren Kunden einen schnellen Einstieg, hohe Flexibilität und eine gute Skalierbarkeit. Sie bringt eine Menge an Standard-Funktionalitäten mit, die in vielen IoT-Projekten notwendig sind – z.B. für Predictive Maintenance-Szenarien im Maschinenbau. Genauso ist sie aber geeignet für Anwendungen im Bereich Smarte Produkte mit Mehrwertdiensten.

Unsere Kunden haben davon diese Vorteile: ein geringes Investitionsrisiko, eine schnelle Erprobung neuer Ansätze durch Prototypen und zugleich eine kurze Time-to-Market für eine erfolgreiche IoT-Anwendung.

Was war die treibende Kraft hinter eurer Entwicklung?

Martin: Der Drang, die neuesten Entwicklungen mitzuerleben und mitzugestalten schweißt uns als Team zusammen. Das IoT bietet dafür beste Voraussetzungen, da es unglaublich viele Möglichkeiten für unterschiedlichste Branchen bietet. Diese Potentiale wollen wir mit unseren Kunden nutzen und spannende Lösungen entwickeln, die einen echten Mehrwert bieten.

Welche Hindernisse musstet ihr dabei überwinden?

Martin: Die Suche nach einem passenden strategischen Investor war für uns eine herausfordernde Zeit, die uns als Unternehmen aber nachhaltig gestärkt hat. Denn letztlich konnten wir die adesso AG als Partner gewinnen, der uns auch technologische Unterstützung bietet. Darüber hinaus können wir projektspezifisch auf IT-Experten aus unterschiedlichen Domänen zugreifen – das ist für ein Startup ein enormer Vorteil.

Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht, dass schwierige Phasen ein guter Indikator dafür sind, grundlegende Dinge noch einmal strategisch zu überdenken. Aufzuhören war bisher aber keine Option für uns.

Wenn ihr zurückblickt: Was könnt ihr anderen Start-ups als Tipps mit auf den Weg geben?

Martin: Arbeitet früh am Kundenkontakt und baut euer Netzwerk auf: Der erste Kunde ist ein Meilenstein! Auch ein gutes Produkt verkauft sich nicht von allein. Gerade im Bereich der Softwareentwicklung ist aus Sicht des Entwicklers ein Produkt nie fertig und es gibt immer etwas zu tun. Der Vertrieb darf dabei aber nicht vernachlässigt werden. Kundenkontakt ist bereits ganz früh wichtig, um ein Gefühl für die Branche oder den Markt zu entwickeln und frühzeitig den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.

Was versprecht ihr euch von der Teilnahme auf der Hannover Messe?

Martin: Wir möchten die Hannover Messe als Plattform nutzen, um bestehende Kontakte wiederzutreffen und Gespräche zu vertiefen, aber vor allem auch, um neue Kontakte zu knüpfen. Im Startup-Bereich treffen wir sicher auf viele Unternehmer, die für unser Netzwerk interessant sind. Denn das Themenfeld des IoT hat viele Facetten, die auch wir nicht alle abbilden können. Da macht es Sinn, sich mit anderen Experten zusammenzuschließen.

Auch der Kontakt zu mittelständischen Unternehmen ist für uns wichtig, denn hier gibt es viel Potential für IoT-Lösungen: Kurze Entscheidungswege und der Wille, im Bereich IoT etwas zu erreichen, passen zu uns und unserer Vorgehensweise.

Was sind eure nächsten Ziele?

Martin: Ziele haben wir viele – sowohl im Hinblick auf die strategische Weiterentwicklung unserer IoT-Plattform, als auch in Bezug auf Kundenprojekte. Selbstverständlich wollen wir auch unser Wachstum weiter vorantreiben. Und wir möchten uns eine stärkere Marktpräsenz als Lösungsanbieter für IoT erarbeiten.

 

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