12.03.2015 | Neuigkeiten & Interviews

Innovation als Kapital


EY unterstützt „Innovationswerkstatt Kapital” in Dresden

Das steigende Vertrauen der Wirtschaft in deutsche Start-ups verlieh der diesjährigen, von EY gesponserten „Innovationswerkstatt Kapital” in Dresden zusätzliche Impulse. Unter dem Motto „INVEST IN THE 40 BEST HIGH-TECH VENTURES FROM THE EAST” fand eine zweitägige Konferenz statt. Auf ihr trafen die besten Hightech-Unternehmen aus dem Osten der Republik auf mehr als 60 nationale und internationale Investoren.

„Wir suchen mit Nachdruck einzigartige Produkte, die uns als etablierte Unternehmen neue Perspektiven eröffnen”, führte Dr. Detlef Pohl, Abteilung Venture Capital Siemens, aus. Wolfgang Seibold, Vorstandsmitglied des BVK (Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften) und Partner der „German Private Equity and Venture Capital Association e. V. 2014” forderte Risikokapitalgeber, Business Angels und Mittelständler auf, sich stärker im Bereich Innovationen zu engagieren. „Der deutsche Venture-Capital-Markt befindet sich im Aufwind”, lautete seine klare Botschaft an die Vertreter der etablierten Unternehmen auf der Dresdner Konferenz.

Großes Interesse aus den Schlüsselbereichen der Wirtschaft

Jedes Start-up hatte zehn Minuten, um in einer Pitch-Präsentation seine Technologie, die Produkte, den Zielmarkt sowie den eigenen Finanzierungsbedarf darzulegen. Unter den ausgewählten Start-ups waren sowohl Neugründungen als auch bereits etablierte Unternehmen. Die potenziellen Investoren konnten Fragen stellen und persönliche Gespräche mit für sie interessanten Investitionspartnern führen.

Auf der Konferenz war ein breites Spektrum an Branchen vertreten. Die Schwerpunkte lagen auf Schlüsseltechnologien wie Mikro- und Nanotechnologie, IKT, Umwelt- und Energietechnik, Automotive, Materialwissenschaften, Maschinen- und Anlagenbau sowie Life Sciences. Unter den präsentierten, bahnbrechenden Innovationen waren unter anderem eine Analyselösung für mobile Vor-Ort-Tests des Vitamin- und Mineralgehalts von Nahrungsmitteln, Ultraleichtbaukomponenten für die zivile Luftfahrt sowie eine Bildschirmtechnologie für mehr Datenschutz und verbesserte Lesbarkeit bei mobilen Endgeräten.

Fachwissen weitergeben – Entwicklungen initiieren

Erfahrene Unternehmer hielten Präsentationen, in denen sie ihr Know-how bei Unternehmensübernahmen vom Spin-off bis hin zum erfolgreichen Exit weitergaben. Es sprachen Dr. Jan-Blochwitz-Nimoth, der sein Unternehmen Novaled im Jahr 2013 erfolgreich an Samsung verkauft hat, sowie Dr. Ulrike Fiedler von IDT Biologika. Als Vertreter der Wissenschaft gab Prof. Gerhard P. Fettweis, Inhaber des Vodaphone-Lehrstuhls der Technischen Hochschule Dresden, einen Überblick über die Entwicklung der Region und der hier ansässigen Technologie-Spin-off-Szene in den letzten 20 Jahren. Die Konferenz bot vielfältige Möglichkeiten zum Netzwerken. Darüber hinaus gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „How can open innovation work?”, die von Dr. Nicholas Ziegert, Leiter „Corporate Markets - Junge Unternehmer und Venture Capital“ M.M. Warburg & CO., moderiert wurde. An der Diskussion beteiligten sich unter anderem Dr.-Ing. Johannes Schmidt, Vorstand der INDUS Holding AG, und Peter Dörrfuß, Partner bei EY mit besonderer Branchenerfahrung u. a. in den Bereichen Health Care, Medien und Greentech.

Innovation als Treiber der Transformation bestehender Geschäftsmodelle

Schlüsselthema der Diskussion waren innovative Technologieunternehmen und ihre Rolle bei der Transformation etablierter Geschäftsmodelle. Ein Schwerpunkt lag auch auf den Anforderungen des deutschen Mittelstands, der oft nicht über die Ressourcen zur Entwicklung bahnbrechender Innovationen verfügt und dennoch wettbewerbsfähig bleiben muss. Bettina Vossberg, Vorsitzende des Vorstands von HighTech Startbahn Netzwerk e. V. und Organisatorin der Konferenz, meinte dazu: „Für Europa und speziell auch Deutschland ist es äußerst wichtig, beständig weitere Innovationen hervorzubringen. Mittelgroße Betriebe sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Hightech-Start-ups können ihnen helfen, ihr Geschäftsmodell zu transformieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Allerdings müssen wir sie dabei unterstützen, Finanzierungslücken zu schließen. Hierzu ist es für mittlere Betriebe entscheidend, für Family Offices, Risikokapitalgeber und den Mittelstand deutlicher wahrnehmbar zu werden.” Die Unterstützung von EY sei aufgrund des exzellenten Zugangs zu mittelständischen und großen Technologieunternehmen in Deutschland, Europa und weltweit von großer Bedeutung, führte Bettina Vossberg weiter aus.

Die Konferenz fand vom 14. bis 15. Oktober im Swissôtel Dresden statt. Höhepunkt war die Wahl der besten Pitch-Präsentation durch die Teilnehmer. Gewonnen hat Dr. Martin Regehly vom Berliner Start-up

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GmbH, das wissenschaftliche Kameras entwickelt, produziert und vertreibt. Die 40 teilnehmenden Start-ups sind aus 75 hervorragenden Bewerbungen ausgewählt worden. Sie erhielten Training und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Pitch-Präsentation auf der Veranstaltung.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema „Start-ups im Osten Deutschlands“ kontaktiert bitte Frau Stefania Mandler.

 

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