31.07.2017 | Neuigkeiten & Interviews

Industrie-Hackathon


Florian Wenk, Hinrich Hobbensiefken und Dennis Dohmeier (v. l. n. r.) von Visionme haben an ihrem ersten Industrie-Hackathon teilgenommen

„Der Hackathon war für uns eine riesige Chance”

Das Start-up Visionme hat zum ersten Mal an einem Industrie-Hackathon teilgenommen, wo es seine Virtual- und Augmented-Reality-Anwendung vorstellen konnte. Die drei Gründer über ihre Idee, ihre Aufregung und die Chancen, die ein Hackathon bietet.

Wie seid ihr auf den Hackathon bei AZO aufmerksam geworden und wie kam es zur Teilnahme?

Dennis: Wir waren auf der Hannover Messe und haben dort unsere Virtual- und Augmented-Reality-Anwendung vorgestellt. Der VDMA hat das gesehen, war begeistert – und hat uns dann zum Industrie-Hackathon bei AZO eingeladen. Wir hatten einfach ein Riesenglück!

Was habt ihr euch von der Teilnahme versprochen?

Hinrich: Der Hackathon war für uns eine coole Sache und eine riesige Chance. Hier hatten wir die Möglichkeit, unsere Ideen zu zeigen und auszuprobieren, ob sie auch in der Praxis funktionieren. Unsere erste Feuertaufe haben wir bei einem Messebauer bestanden. Hier haben wir eine Virtual Reality Marktforschungsanwendung entwickelt, mit der die Messebauer bereits in der Planungsphase testen konnten, wo sich beispielsweise die besten Exponats- oder Vertriebspositionen befinden.

Wie habt ihr euch auf den Hackathon vorbereitet?

Hinrich: Wir hatten ein Telefonat mit AZO und haben dann die für uns relevanten Maschinendaten erhalten. Unsere grobe Idee war es, für AZO eine Anwendung zu bauen, über die ein AZO-Mitarbeiter mit einem externen Anwender inklusive dessen Maschine in Kontakt treten und ihm beispielsweise bei der Reparatur helfen kann. Das alles sollte übers Internet laufen.

Und hat es geklappt? Konntet ihr eure Idee umsetzen?

Florian: Wir haben länger gebraucht, als wir dachten. Aber am Ende konnten wir unsere Fernwartungsanwendung vorführen und zeigen, welches Potenzial die Verbindung von Virtual und Augmented Reality für den Service, die Wartung und den Support bietet. Plötzlich wollten alle unsere Virtual- und Augmented-Reality-Brillen aufsetzen und ausprobieren, wie es ist, rein virtuell miteinander verbunden zu sein und virtuell gestützte Handgriffe an einer Maschine auszuführen. Ich glaube, wir konnten mit unserer Anwendung überzeugen!

Welche Vorteile hat ein Hackathon für euch und welche Vorteile für den Mittelständler?

Dennis: Wir hatten die große Chance, unsere Ideen zu präsentieren und einen möglichen Kunden zu gewinnen. Und der Mittelständler hat Ideen erhalten, auf die er selbst so nicht gekommen wäre. Es wäre für ihn auch viel teurer, sich eine eigene Abteilung aufzubauen, die sich mit digitalen Anwendungen beschäftigt, wie wir es machen. Ich finde, ein Hackathon hat für beide Seiten große Vorteile.

Was war das spannendste Erlebnis für euch während der zwei Tage?

Dennis: Vor dem Hackathon hatten wir uns die Maschinen in der virtuellen Realität angeschaut. Als wir sie dann wirklich gesehen haben, waren wir überrascht, wie genau beide Welten übereinstimmen. Dann hat uns die Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft der AZO-Mitarbeiter begeistert. Das hat unsere Aufregung etwas gemildert. Wir wurden hier von allen ernst genommen! Wenn wir noch einmal die Chance haben, nehmen wir sofort wieder an einem Hackathon teil.

Was sind eure nächsten großen Ziele?

Florian: Das Interesse an unserer Anwendung hat uns überwältigt! Wir arbeiten mitunter Tag und Nacht. Das hatte jetzt beim Hackathon für uns den Vorteil, dass uns die Nachtschicht nicht wirklich etwas ausgemacht hat. Auf Dauer ist das allerdings ungesund. Deshalb wollen wir so schnell wie möglich unsere eigene Firma gründen und einen weiteren Kollegen einstellen. Außerdem möchten wir bald ein größeres Büro beziehen. Ich glaube, das beflügelt uns noch mehr!

Mehr Infos zu einem Industrie-Hackathon findet ihr auf http://www.de.ey.com/wachstum unter „Crash-Kurs in Industrie 4.0“.

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