12.04.2017 | Neuigkeiten & Interviews

„Denkt groß, aber geht die Dinge Schritt für Schritt an!“


Die PlugSurfing GmbH ist das größte Ladepunktnetzwerk Europas und präsentiert sich vom 24. bis 28. April am EY-Stand auf der Hannover Messe. Geschäftsführer Jacob von Zonneveld über E-Mobilität und Reichweitenangst.

Plugsurfing_Adam Woolway and Jacob van zonneveld

Adam Woolway und Jacob van Zonneveld von PlugSurfing.

 

Was macht ihr, was ist eure Idee?

Jacob: Als E-Mobility Service- und Payment Provider lösen wir das größte Problem von Elektroautos – nämlich das Aufladen der Batterie. PlugSurfing bildet die Schnittstelle zwischen Endkunde und Ladesäulenbetreiber. Über unsere App können Elektroautofahrer jederzeit überall laden und für das Aufladen ihres Autos bezahlen. PlugSurfing ist heute mit 40.000 Ladepunkten das größte europäische Ladepunktnetzwerk.

Wie muss man sich das vorstellen?

Jacob: Zunächst haben wir durch den Anschluss von öffentlichen Ladestationen das Problem der Reichweitenangst gelöst, also der Unsicherheit des Fahrers, ob die Reichweite seines Elektroautos bis zu seinem Endziel ausreicht. Diese Idee haben wir schnell weitergesponnen und ein vollständiges Zahlungssystem für das Laden an öffentlichen Ladestationen entwickelt. Mit der App oder dem Ladeschlüssel kann der Fahrer jetzt an Tausenden von Ladestationen in Europa laden. PlugSurfing kümmert sich um die Rechnungsstellung und die Zahlungsabwicklung zwischen den Parteien.

Musstet ihr mit Hindernissen kämpfen, habt ihr vielleicht sogar ans Aufhören gedacht?

Jacob: Ans Aufhören haben wir nie gedacht: Wenn die Elektroautos den Durchbruch geschafft haben, ist das auch unser letztendlicher Durchbruch! Aber frustriert waren wir zeitweise schon. Beispielsweise, als sich die großen Player geweigert haben globale Probleme und den Mangel an Digitalisierung auf dem europäischen Kontinent zu lösen. Es war etwas mühsam den Energieunternehmen zu erklären, wie man heute Geld verdient. Darüber hinaus entwickelte sich der Markt zuerst langsam. Glücklicherweise boomt er jetzt.

Was würdet ihr anderen Start-ups raten?

Jacob: Groß zu denken ist wichtig, aber der wirkliche Fortschritt kommt, wenn man Dinge Schritt für Schritt angeht. Dabei immer fokussiert bleiben, mit Blick auf die eigenen Ziele - und die Resultate kommen von allein.

Was erwartet ihr euch von der Hannover Messe – wen wollt ihr gern treffen?

Jacob: Die Hannover Messe ist immer eine gute Gelegenheit unsere Entwicklungen und unser Wachstum mit verschiedensten Akteuren zu teilen – insbesondere mit Unternehmen, die sich mit dem Thema E-Mobilität auseinandersetzen, und natürlich mit neuen Start-ups.

Was sind eure nächsten Ziele?

Jacob: Wir wollen auch langfristig das größte Ladepunktnetzwerk Europas bleiben und natürlich die Entwicklung unserer In-Car-Telematik-Anwendung vorantreiben.

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