07.04.2017 | Neuigkeiten & Interviews

„Bleibe am Ball und mache weiter!“


Das Schweizer Start-up Fastree3D ist in der 3D-Bildverarbeitungssystem-Welt unterwegs und präsentiert sich vom 24. bis 28. April am EY-Stand auf der Hannover Messe. Business-Development-Manager Pierre-Yves Cattin über schnelle Sensoren, sichere Fußgänger und den langen Atem, den man zum Durchhalten braucht.

Fastree_3D_Team

Stefan Keller, Bruno Penlae, Claude Florian, Lucio Carrara und Pierre-Yves Cattin von Fastree3D.

 

Was macht ihr?

Pierre-Yves: Wir entwickeln innovative 3D-Bildverarbeitungssysteme für Robotik- und Fahrassistenzsysteme. Unsere hoch auflösenden und extrem schnellen Sensoren sorgen beispielsweise dafür, dass die im Auto installierten Kameras Fußgänger im Straßenverkehr schneller erkennen. Das macht die Fahrassistenzsysteme um ein Vielfaches sicherer. Und vor allen Dingen schützt es die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Wie funktioniert euer System?

Pierre-Yves: Es basiert auf der Lichtlaufzeitmessung, wie sie in der modernen Computertechnologie eingesetzt wird. Unsere Single-Photon-Avalanche-Dioden-Sensoren erkennen auch bei schlechten Lichtverhältnissen Objekte, die sich schnell bewegen. Sie schaffen es, 100 Bilder pro Sekunde aufzunehmen.

Wie seid ihr gestartet?

Pierre-Yves: Fastree3D ist ein Spin-off der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne und der niederländischen TU Delft. Wir sind seit zehn Jahren aktiv in der 3D-Technologie unterwegs. Ohne wissenschaftliche Fördergelder und die finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft hätten wir es nicht so weit geschafft. Die Entwicklungszyklen und Investitionskosten in der Halbleitertechnologie sind extrem lang und hoch.

Welchen Tipp würdest du einem anderen Start-up geben, das ganz am Anfang steht?

Pierre-Yves: Durchhaltevermögen! Wenn du von deiner Idee überzeugt bist, bleibe am Ball und mache weiter ‒ auch dann, wenn dir andere davon abraten. Denke daran, dass die Umsetzung immer länger dauert, als du es zuerst gedacht hast. Und vor allen Dingen: Suche dir die richtigen Partner! Dann schaffst du es!

Was erwartet ihr von eurem Auftritt auf der Hannover Messe?

Pierre-Yves: Großartig wäre es, wenn wir unseren Bekanntheitsgrad vergrößern und Kontakte zu Unternehmen knüpfen könnten, die Maschinen-Sichtanwendungen mit Zeilen- oder Array-Sensoren einführen wollen. Und dann suchen wir natürlich nach institutionellen Investoren und Risikokapitalgebern. Ohne Kapital kein Wachstum!

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